Arbeitsblatt · Entscheidungen

Die eine Entscheidung,
die du seit Wochen
vor dir herschiebst.

Du weißt genau, welche es ist. Sie steht jeden Montag wieder auf der Liste und wandert jeden Freitag wieder runter. Dieses Blatt legt sie in zehn Minuten frei. Und du triffst sie.

10 Min.

Montagmorgen, bevor du in die Fertigung gehst. Eine Entscheidung, drei Tore. Und eine Frist mit Automatik: Entscheidest du nicht bis Freitag, gilt die Vorab-Entscheidung von Montag.

Kostenlos · kein Eintrag nötig · druckfertiges Blatt

Laborinhaberin früh am Schreibtisch, ein Blatt vor sich, das Labor dahinter noch dunkel. Illustration im Polygon-Stil.

Die Woche entscheidetWas montags nicht entschieden ist, kostet freitags Zeit.

Sieben Fragen · drei Filter · eine Formel

Was auf dem Blatt steht.

  • Drei Tore: Rückholbar? Schlimmster realistischer Fall? Gehört sie überhaupt dir? Dann ist die Entscheidung durch. Dazu sieben Findehilfe-Fragen, falls du „deine“ nicht sofort benennen kannst. Von „Was frisst meinen halben Tag, könnte aber ein Techniker übernehmen?“ bis „Was würde ich anders entscheiden, wenn ich das Labor morgen übergeben müsste?“
  • Frist mit Automatik: „Ich entscheide bis Freitag, 12 Uhr. Wenn nicht, gilt automatisch: …“. Sobald Aufschieben ein Ergebnis hat, lohnt es sich nicht mehr
  • Das Erledigt-Kriterium und das Log: „Vom Tisch“ heißt: erster sichtbarer Schritt getan und mitgeteilt. Eine Zeile pro Woche. Nach einem Quartal stehen da zwölf getroffene Entscheidungen

Für wen das Blatt ist

Wenn dein Kopf voll ist und trotzdem nichts entschieden wird. Wenn dieselben drei Themen seit Wochen mitlaufen, ohne dass eines vom Tisch geht.

Öffnen, ausfüllen, drucken. Oder im Druckdialog als PDF sichern. Kein Formular, keine E-Mail.

Was sich dadurch ändert

Am Freitag ist eine Sache vom Tisch.

Nicht sieben. Eine. Aber jede Woche wieder. Und nach einem Quartal sind das zwölf Entscheidungen, die vorher nur mitgelaufen sind.

  • Der Kopf wird leer, weil eine Sache raus ist. Offene Entscheidungen kosten auch dann Aufmerksamkeit, wenn du gerade nicht an sie denkst. Eine getroffene Entscheidung kostet nichts mehr.
  • Aufschieben verliert seinen Reiz. Sobald eine Vorab-Entscheidung feststeht, ist Nicht-Entscheiden auch eine Entscheidung. Nur eben die, die du Montag selbst festgelegt hast.
  • Tor 3 räumt deinen Tisch. „Gehört diese Entscheidung überhaupt mir?“. Und „weil ich es immer gemacht habe“ zählt nicht als Grund. Wer das ehrlich ankreuzt, hat den ersten Delegationskandidaten schriftlich.
Nur binäre Entscheidungen zählen: Ja/Nein, Start/Stop, Delegieren/Systematisieren, Behalten/Beenden. Alles andere ist Grübeln. Und Grübeln steht nächste Woche wieder auf der Liste.

Deshalb ist es ein Blatt und kein Rechner: Du füllst es mit der Hand aus, jeden Montag neu. Ein Rechner gibt dir eine Zahl. Dieses Blatt gibt dir eine Entscheidung.

Wenn du tiefer willst

Das Blatt löst einen Moment.
Der Plan löst den Engpass.

Ein Arbeitsblatt hilft heute. Wenn du wissen willst, welcher Engpass dein Labor gerade wirklich bremst, nimm die Roadmap. Vier Fragen, dreißig Sekunden, ein Plan für zwölf Wochen.